Krisenmanagement PORR AG – Brenner Basistunnel

Die PORR AG ist eines der größten österreichischen Bauunternehmen und gehört zu den führenden Playern in Europa. Sie ist das älteste an der Wiener Börse notierte Unternehmen. Seit 1869 steht die PORR für Innovationskraft und realisiert namhafte und wegweisende Projekte. Als Full-Service-Provider deckt sie vom Hochbau bis zu komplexen Projekten im Bahn-, Brücken-, Tunnel- und Straßenbau alle Bereiche der Bauwirtschaft ab.

Die PORR AG hatte 2018 insgesamt 20.000 Mitarbeiter, eine Produktionsleistung von rund EUR 5,6 Milliarden und hat Erfahrung von mehr als 600 km Tunnelvortrieb.

PORR AG (ARGE H51) nutzt safeREACH als Krisenmanagement-Tool zum Bau der längsten unterirdischen Eisenbahnverbindung der Welt.
Florian Aelfers, Mitarbeiter bei BBT H51 Pfons-Brenner.

Das Problem

Nach dem erfolgten Zuschlag an die PORR (ARGE H51) für das größte Baulos in Österreichs Geschichte, stand das Unternehmen auch vor neuen Herausforderungen bezüglich des Sicherheits- und Krisenmanagements. Krisenstab und Management sollen direkt vom Leitstand aus alarmiert werden – so einfach und unkompliziert wie möglich.

Die Lösung

safeREACH wird nun für das Krisenmanagement vom Leitstand aus per App genutzt, um zeitnah Alarme auszulösen. Die automatische Alarmierung bei einem Vorfall ermöglicht es dem Leitstand, sich auf wichtige Dinge wie die Koordinierung der Tunnelevakuierung anstatt auf das Abarbeiten von Telefonlisten zu fokussieren.

Drei Fragen an Florian Aelfers

Wir haben mit ihm über unsere safeREACH Lösung für Krisenalarmierung auf der Baustelle des Brenner-Tunnels gesprochen …

Für welche aktuellen Anwendungsfälle nutzen Sie safeREACH?

In erster Linie nutzen wir safeREACH zur Alarmierung bei Unfällen. Ein aktuelles Beispiel: Ein Alarm über einen Personenunfall ist im Leitstand eingegangen. Ein Wanderer hat auf dem Wanderweg über unserer Deponie einen Kreislaufkollaps erlitten. Er konnte sich bei unseren Kollegen bemerkbar machen, die sofort zu dem Verunfallten geeilt sind und Erste Hilfe geleistet haben. Der Leitstand wurde informiert und hat die Einsatzkräfte sofort alarmiert. Intern wurde die Alarmierung über safeREACH mittels eines dafür vorgesehenen Szenarios abgewickelt. Alle Verantwortlichen wurden zeitnah informiert und somit war ein sicheres Einfahren der Rettungskräfte gegeben. Der Verunfallte wurde dann dem Roten Kreuz für eine weitere Behandlung und Transport übergeben.

Inwiefern hat Ihnen das Alarmierungssystem bisher geholfen?

Die automatische Alarmierung bei einem Vorfall ermöglicht es unserem Leitstandpersonal, sich auf die essentiellen Dinge wie die Koordinierung der Tunnelevakuierung anstatt auf das Abarbeiten von Telefonlisten zu fokussieren. Die Wetterwarnung bzw. Info ist für uns ein wichtiges Tool zum Alarmieren, bei Hochwasser zum Beispiel. Mit dem Tool lassen sich auch Arbeiten, die nicht im Regen oder Unwetter durchgeführt werden können, besser koordinieren bzw. rechtzeitig abbrechen. Neben der Wetterwarnung stehen Szenarien für Unfälle untertage und obertage zur Verfügung. Diese Szenarien umfassen Unfälle ohne Personenschaden, leichte und schwere Personenschäden und auch Wasserzutritte im Tunnel. Diese vordefinierten Szenarien können über das Cockpit-Tool von unserem Leitstandpersonal ausgelöst werden. Das Leitstandperson muss nur mehr die unfallspezifischen Informationen eintragen und den Alarm auslösen.

Und welche Tools von safeREACH wenden Sie an?

Wir nutzen vor allem die Übungsfunktion von safeREACH, um im Realfall bestmöglich vorbereitet zu sein. Zwischen einer Übung und einem Alarm kann mit safeREACH klar unterschieden werden. Mit der safeREACH-App, die sich alle Endnutzer auf ihr Smartphone herunterladen können, sind außerdem alle Detailinformationen sofort und überall abrufbar. Das ist sehr hilfreich! In dieser App steht den Nutzern auch ein Chat zur Koordinierung zur Verfügung. Nutzer können den Alarm annehmen oder ablehnen. Fehler, die im Echtfall unnötig Zeit vergeuden, wie z.B. das Verteilen von doppelt besetzten Aufgaben oder das Warten auf Personen werden somit vermieden. Ein Endbericht und ein Protokoll des Verlaufes ermöglicht schließlich eine genaue Beweissicherung der Krisensituation für spätere Zwecke.


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